Datenstrukturen mit „Blanko-Typ“

Über eine Sache habe ich mir vor ein paar Wochen fast den Kopf zerbrochen:

Wie mache ich es, dass meine Datenstrukturen Daten jedes Typs aufnehmen können? So wie scala.List zum Beispiel. Eine Liste interessiert es schließlich nicht, welchen Typ die Daten in ihr haben – schließlich soll eine List Daten nur speichern aber nicht verändern.

Darauf fand ich beim Blättern im sonst so tollen „Programming in Scala“ – Buch keine Antwort. Weil ich wusste was ich suchte aber nicht wusste wie das „richtig“ hieß! Auch über Google fand ich ersteinmal nichts! OberRiesenDoppelMist! Das ist der Pferdefuß der textbasierten Suche: Wenn Du nicht weist, wie alle anderen das nennen, was Du suchst, findest Du es nie. Meine Mutter kann ein Lied davon singen.

Zum Glück fand ich durch eine plötzliche Eingebung und über das Buch „Java von Kopf bis Fuß“ heraus, dass das, was ich suchte, aber nicht benennen konnte, in Java „Generics“ hieß. Damit war der Knoten geplatzt, denn nun lieferte Google das PDF „Generics in Scala und Java / Generische und objektorientierte Programmierung“ von Christian Henkel (Fachbereich Mathematik und Informatik Philipps-Universität Marburg) [1].

Darin wird sehr verständlich erklärt wozu man Generics braucht und wie man sie einsetzt. Und auf einmal war alles ganz einfach.

Und irgendwann finde ich heraus, wie „Generics“ in „Programming in Scala“ heißen!

[1] http://www.mathematik.uni-marburg.de/~henkel/paradigmen/GenericsInScalaUndJava.pdf, 28.9.2010, 22:00 GMT+1

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